Tourkarte

Tag 7 – Tour-Tagebuch

Freitag 06.07.2007
Das Team der GuteSache-Tour sattelt zur letzten Etappe
Natürlich starteten wir erst nachdem wir durch die neusten Gästebucheinträge aufgebaut waren. Das war auch nötig, denn verabschiedet von Familie Fischer, fuhren wir wieder dunkler Bewölkung entgegen. Und die ersten ließen nicht lange auf sich warten. Die wunderschöne Altstadt von Landsberg am Lech stellt uns vor die erste Schwierigkeit des Tages. Das nasse Kopfsteinpflaster erforderte hohe Konzentration, um nicht auf den letzten Kilometer noch zu stürzen. Ein letztes Mal deckten wir uns mit Reiseproviant ein. Erneut wurden wir von einem Einheimischen angesprochen, den unsere Tour interessierte. Sein Resümee: „ Ihr seid ja narrisch“! Trocken, aber mit einem entmutigendem Gegenwind, der in Böen sogar Orkanstärke ( laut Wettervorhersage) erreichte, kämpften wir uns Richtung Ziel. Zum Glück erblickten wir nach fünf Kilometer die Alpen, was uns wieder Mut gab. Abwechslung verschaffte eine große Pfütze ( kleiner See), die Toni mit großer Begeisterung direkt dreimal durchfuhr.
Pfützendurchquerung

Kurz vor Schongau machten wir Rast um die letzten Kräfte für den Endspurt zu sammeln. Der Radweg führte uns über Burggen, hier sollten wir unsere Wirtin , Frau Annemarie Grünert, anrufen. Warum das sollte sich schnell herausstellen! Wir strampelten weiter Richtung Ziel, als sie uns 5 km vor „Lechbruck am See“ entgegenkam. Mit einem zuvor selbstgepflückten Blumenstrauß und einer herzlichen Umarmung begrüßte sie uns freudestrahlend.

Ein Blumenstrauß von Annemarie
Sie war nach 5 km schon völlig erschöpft. Warum war uns schnell klar. Ihr Hinterreifen war fast platt. So konnten wir immerhin die weitgereiste Luftpumpe in Betrieb nehmen! Nun genossen wir die letzten Meter wieder als Quintett! Am Lechsee entlang radelten wir Richtung Ortseingang um am Straßenschild das Ankunftsphoto zu machen. Wie groß war die Überraschung, als wir unter diesem Schild eine Bierzeltgarnitur , selbstverständlich mit blau-weißer Decke, erblickten!
 
Herzlicher Empfang in Lechbruck
Während wir noch völlig verdutzt unsere Räder abstellten, stürmten vom anderen Straßenrand unser Wirt, Dieter Grünert, der Bürgermeister von Lechbruck am See Dietmar Hollmann und der Chef des Verkehrsvereines Stefan Fichtl aus einem Wohnmobil auf uns zu. Nach der Begrüßung waren in kürzester Zeit Brezeln, heiße Weißwürstl und Weißbier auf dem Tisch. So feierten wir den Zieleinlauf mit hoher Prominenz und bester Bewirtung unter dem Ortseingangschild. Da wir Radler, ja auch gleichzeitig berittenen Boten der Stadt Siegen waren, überreichten wir hier unsere Botschaft. Begeistert nahm der Bürgermeister von Lechbruck am See Dietmar Hollmann den Brief seines Amtskollegen Ulf Stötzel entgegen. Dieser persönliche Gruß aus dem Siegerland ins Allgäu war insgesamt 710 km in der Packtasche unterwegs. Herr Hollmann, selbst begeisterter Radfahrer in jungen Jahren, versprach unsere Heimat zu besuchen.
Schönes Alpenvorland
Wir ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen und begaben uns ins „Gästehaus Grünert“. 67 km ! Eigentlich ein einfaches Unterfangen. Aber mit über 600 km in den Beinen und bei den widrigen Wetterverhältnissen fielen wir dann doch wie ein Stein ins Bett. Die Geschenkübergabe im Rathaus von „Lechbruck“ am See zeigen wir in unserem Abschlussbericht.

Spruch des Tages: Toni und Franziska: Das nächste Mal nehmen wir
ein Segel mit!
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